Chivalry 2 – Die Schlacht geht weiter

Chivalry 2 ist nun raus aus der Beta Phase und sorgt in der Gaming-Welt für großes Aufsehen. Denn viele Fans warten schon lange auf den zweiten Teil des Mittelalter-Spieles. Schon im ersten Teil von Chivalry konnten die Spieler ihre Kriegskünste unter Beweis stellen. Doch das Warten hat ein Ende. Seit dem 8. Juni ist Chivalry 2 veröffentlicht und das Kriegsfeld steht bereit.

Den Entwicklern von Torn Berners Studio ist mit Chivalry 2 ein echtes Meisterwerk gelungen, weshalb der Titel als absoluter Geheimtipp gilt. Doch dies wird nicht lange so bleiben. Der Grund für den großen Erfolg des Games liegt besonders an der coolen Kampfsteuerung. Es macht einfach einen Riesenspaß, als stolzer Ritter in die große Schlacht zu ziehen. Hier fühlt man sich, als wäre man mitten im Geschehen. Dank First und Third Person View kann man sich richtig auf den Kampf konzentrieren und sich völlig darin verlieren. Auch nach vielen Stunden im Game ist das Erlebnis wirklich toll. Das liegt außerdem an der ausgefeilten Grafik. Hier hat Chivalry im Gegensatz zu ähnlichen Mittelalter-Spielen, definitiv die Nase vorn. Es ist besonders für die neue Generation der Playstation designt. Trotzdem ist es für fast alle Plattformen verfügbar und es gibt eine Crossplayfunktion. Es läuft mit der Unreal Engine 4 und sieht richtig gut aus.

Chivalry 2 – Der Nachfolger von Chivalry: Medieval Warfare

Chivalry: Medieval Warfare sowie Chivery 2 basieren auf dem Half-Life 2 mod, Age of Chivery. Dieser erfreute sich einer großen Beliebtheit und deshalb sind auch die Chivalry Spiele so heißgeliebt. Denn die Spielmechanik ist wirklich geil und die Entwickler haben damit eine tolle Atmosphäre geschaffen.

Chivalry: Medieval Warfare spielt in einer fiktiven Welt im Mittelalter und man muss sich in überwiegend Nahkämpfen, mitten im Spielgeschehen behaupten. So auch in Chivalry 2. Egal ob mit Freunden oder so im Team, man hat das Gefühl, man steht in einer Szene aus Herr der Ringe oder Ähnlichen. Darauf zielen die Entwickler auch ab. Das Spiel ist von den verschiedensten Schlachtszene aus unterschiedlichen Filmen inspiriert. Etwa Game of Thrones. Das Zusammenspiel von spaßiger Spieldynamik und den fantastischen Spielszenen, die sich dem Spieler bieten, macht Chivalry 2 zum großen neuen Spielehit.

Chivalry: Medieval Warfare wurde am 16. Oktober 2012 für den PC veröffentlich. Dezember 2014 kam dann auch eine Version für die Playstation 3 und die Xbox 360 dazu. Auf den zweiten Teil ließ sich also lange warten. Hier gab es zwar viele Fans, doch das Spiel konnte nicht mehr richtig mithalten. Teil 2 wird also lange erwartet und wir freuen uns auf ein neues Mittelalterabenteuer.

 

Für welche Plattformen ist Chivalry 2 erhältlich?

Chivalry 2 ist für den PC sowie die gängigen Spielkonsolen verfügbar. Das bedeutet, für die Playstation 4 und 5 sowie Xbox One und Xbox Series X und S. Für die Nintendo Konsole Switch ist Chivalry 2 leider nicht erhältlich. Toll ist jedoch, dass es hier auch eine Crossplayfunktion gibt. So könnt ihr mit allen Freunden Plattformübergreifend spielen.

 

Wie funktioniert das Spielprinzip?

Auch wenn es überwiegend um das gleiche Schlachtprinzip à la Hack and Slay geht, gibt es abwechselnde Missionen. Zum Beispiel die Belagerung einer Burg oder ein Hinterhalt im Wald. Zwei Teams treten gegeneinander an. Es gibt pro Team 32 Spieler. Das bedeutet große Lobbys. So entsteht auch der Eindruck, sich in einer großen Schlacht zu befinden. Nun gibt es unterschiedliche Klassen, mit denen man sich auf dem Schlachtfeld behaupten kann. Hier trifft man auf einen Feind nach dem anderen und erledigt diese durch taktisch kluge Schachzüge oder gewalttätige Attacken. Hier geht es auf jeden Fall blutrünstig her. Ganz dem grausamen Mittelalter entsprechend. Toll ist neben der brutalen Kampfgestaltung aus Speeren, Bogen, Schwertern etc., auch die spielbare Umgebung. Werft Krüge, Hühner und was ihr sonst noch findet einfach auf eure Feinde.
Im erbarmungslosen Kampfgeschehen zählt jeder tote Gegner. Das die Umwelt nun auch bespielbar ist, macht den zweiten Teil des Games nochmal spannender und bringt einiges an neuen Wind ins Spiel. Auch in den Moves gibt es ein paar Veränderungen. Könner wussten genau, der Helikoptermove war der Schlüssel zum Erfolg. Hier sah man etliche Spieler sich wie verrückt im Kreis drehen, da die Spielmechanik so gestaltet war, dass leicht gedrehte Treffer, die Gegner viel besser ausschalteten. Im zweiten Teil ist die leichte Drehung immer noch ein Standard Move für die besten Ritter, ständiges herumwirbeln ist allerdings nicht mehr der Knockout Move schlechthin. Außerdem ist eine neue Blockmechanik dazugekommen. Auch diese verhindert, dass die Spieler nur noch am Rad drehen. Blocken muss nun nicht mehr richtig getimt werden. Dies war in Chivalry: Medieval Warfare nötig. Allerdings kostet das ständige Blocken nun Ausdauer. Es ist also ausgeglichener und behält trotzdem die aufregenden Moves aus dem ersten Teil.

 

Welche Klassen gibt es?

Es gibt 4 Hauptklassen mit verschiedenen Untergruppen. Etwa den Supporter oder den Pusher. Außerdem kann man sich komplett in den Nahkampf stürzen sowie etwas mehr aus der Ferne spielen. Mit mehr Erfahrung entwickelt sich auch nach und nach der Charakter.

Der Archer ist ein absolutes Muss für jeden Fernkämpfer. Wer auf Armbrüste, Wurfspeere und ähnliche Fernkampfwaffen steht. Ist mit dem Archer genau richtig aufgehoben. Er bringt 100 Leben, 100 Bewegungsgeschwindigkeit und 60 Ausdauer mit. Allerdings sind immer nur ein paar Archer erlaubt. Daher müssen sie sich immer schnell entscheiden. Unterlassen sind zum Beispiel der Skirmisher, der Longbowman oder der Crossbowman. Spezial Fähigkeiten können zum Beispiel brennende Pfeile sein oder das Auffüllen von Munition.

Der Ritter, also der Knight, bietet 175 Leben, 80 Bewegungsgeschwindigkeit und 80 Ausdauer. Er hat also wesentlich mehr Leben als der Archer, ist jedoch auch wesentlich näher am Geschehen. Er kann zum Officer, Guardian oder Crusader verbessert werden und schwingt so sein Schild, hat erstaunlich viel Kraft oder wirft mit Feuer und Öl um sich.

Der Footman hat 150 Leben, 100 Bewegungsgeschwindigkeit und 80 Ausdauer. Er ist ein Multitalent und kann gut als Supporter gespielt werden. Hier freuen sich die Teamkollegen, denn der Footman hat immer Bandagen dabei. Außerdem kann er besondere lange Zweihandwaffen auswählen und Fallen sowie Barrikaden platzieren.

Der Vanguard hat 130 Leben, 120 Bewegungsgeschwindigkeit und 100 Ausdauer. Damit ist er optimal für den Schwertkampf ausgerüstet. Denn hier verursacht ihr enorm viel Schaden. Allerdings hat er nur wenig Leben. Hier können auch zwei Hauptwaffen ausgewählt werden, was den Vanguard für viele so besonders macht. Sie haben jedoch keinen Schild. Eine Könnerklasse, die nur die wahren Chivalry 2 Helden benutzen. Hier können die verschiedensten Unterklassen und Spezialfähigkeiten gewählt werden. Vom Feuer werfen, bis zum Heilen von Verbündeten.

Was erwartet uns in der Zukunft?

Chivalry 2 wird einer der großen Spielehits des Jahres 2021 werden. Wahrscheinlich werden uns neue Events vorgestellt, mehr Skins etc. kommen raus und ggf. kommen noch weitere Fähigkeiten und Missionen dazu. Wo genau die Reise von Chivery 2 hingeht, steht jedoch noch nicht fest. Wir warten gespannt auf den weiteren Verlauf des brutalen Hack and Slay Spiels.
Chivalry 2